Abnahme depressiver Symptome hängt mit Zunahme von Beta-Endorphinen zusammen
Beta-Endorphine sind Hormone, die bei Schmerz ausgeschüttet werden. Homöostase Modelle nehmen an, dass Menschen sich u.a. selbst verletzen, um einer verringerten Konzentration von Beta-Endorphinen entgegenzuwirken. In einer Studie mit hilfesuchenden Jugendlichen, die sich selbst verletzen, haben wir untersucht, wie sich die Konzentration von Beta-Endorphin im Blut im Verlauf eines Jahres verändert und ob dies mit selbstverletzendem Verhalten zusammenhängt. Ein Zusammenhang zwischen Beta-Endorphinen und selbstverletzendem Verhalten zeigte sich nicht. Die Ergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass eine Zunahme von Beta-Endorphinen im Blut mit einer Abnahme in depressiven Symptomen einhergeht. Zum Nachlesen hier.