Hängt der Schweregrad von Persönlichkeitsstörungen mit Veränderungen der Herzratenvariabilität zusammen?
Ein neues diagnostisches Konzept schlägt vor, Persönlichkeitsstörungen basierend auf dem Schweregrad von Beeinträchtigungen in Persönlichkeitsfunktionen zu erfassen. Wir haben untersucht, ob diese Schweregrad-Erfassung bei Jugendlichen mit einer Reduktion der Herzratenvariabilität (HRV) einhergeht, wie sie von Untersuchungen nach dem herkömmlichen Konzept von (Borderline-)Persönlichkeitsstörungen bekannt ist. Da wir diesen Zusammenhang nicht konsistent finden konnten, ist fraglich, inwiefern der neue diagnostische Ansatz Veränderungen der HRV adäquat abbilden kann. Zum Nachlesen hier.