Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten zeigen charakteristische Verbindungen zwischen spezifischen Gehirnarealen

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) ist im Jugendalter weit verbreitet und häufig mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation verbunden. In einer Studie haben wir die Gehirnaktivität von Jugendlichen mit NSSV und von gesunden Jugendlichen nach einem psychosozialen Stresstest gemessen. Jugendliche mit NSSV zeigen veränderte Aktivitäten zwischen Hirnarealen welche an der Emotionsregulation und der Stressverarbeitung beteiligt sind. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Stress bei Jugendlichen mit NSSV mit vermehrten negativen Affekten, einem verstärktem Fokus auf stressauslösende Reize und einer mühsameren Emotionsregulation einhergeht. 
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