Neues Modell zur Erfassung von Persönlichkeitsstörungen
Das neue Modell zur Erfassung von Persönlichkeitsstörungen, welches vor einigen Jahren entwickelt wurde, erfasst Beeinträchtigungen in sogenannten Persönlichkeitsfunktionen, d.h. zum Beispiel der Selbststeuerungsfähigkeit einer Person. In dieser Studie wurde das Modell bei 526 jugendlichen Patient*innen der Psychiatrie angewendet. Es zeigte sich, dass damit auch bei Jugendlichen Beeinträchtigungen in Persönlichkeitsfunktionen erfasst werden können und dass diese in Zusammenhang mit mehr psychischen und sozialen Problemen stehen. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es sinnvoll ist, zusätzlich zu Beeinträchtigungen in den Persönlichkeitsfunktionen auch die Symptome der Borderline-Störung zu erfassen, denn es konnte gezeigt werden, dass Jugendliche, die beides aufweisen, am meisten beeinträchtigt sind. Zum Nachlesen hier.