Positive psychotische Symptome als Marker für den klinischen Schweregrad in einer transdiagnostischen Stichprobe jugendlicher Patient:innen
In unserer Studie haben wir den Zusammenhang zwischen positiven psychotischen Symptomen (z. B. Stimmenhören oder das Gefühl, ständig unter Beobachtung zu sein) und der Schwere von psychischen Störungen bei über 506 jugendlichen Patient:innen untersucht. Unsere Analyse zeigten, dass positive psychotische Symptome auch in dieser bereits kranken Stichprobe einen Marker für eine höheren klinischen Schweregrad darstellten, unabhängig von der vorliegenden Diagnose. Auffällig war zudem, dass Jugendliche mit Halluzinationen ein höheres Risiko für selbstschädigendes Verhalten aufwiesen. Diese Erkenntnisse unterstreichen, dass man psychotische Symptome auch ausserhalb des Psychospektrums in klinische Entscheidungen einbeziehen sollte. Zum Nachlesen hier.