Wie hängen Psychose-Hochrisikosymptome und Alltagsstress zusammen? Hinweise auf eine einseitige Beziehung
In einer Studie mit 79 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Durchschnittsalter 19 Jahre) wurde untersucht, wie direkt im Alltag gemessene klinische Hochrisikosymptome für Psychosen (CHR-P) und das Stresserleben zusammenhängen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei auftretenden CHR-P-Symptomen ein höheres Stressempfinden berichtet wurde, während umgekehrt eine erhöhte Stressbelastung nicht zu mehr CHR-P-Symptomen im untersuchten Messintervall führte. Diese Befunde legen nahe, dass es bei CHR-Symptomen wichtiger sein kann, Strategien zum aktiven Umgang zu entwickeln, anstatt sich auf das Vermeiden potenzieller Alltagsstressoren zu beschränken.
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