Angststörungen & Zwangsstörungen

Die Sprechstunde für Angst- und Zwangsstörungen richtet sich an Menschen, die unter anhaltenden Ängsten, Panikattacken, Phobien oder Zwangsgedanken und -handlungen leiden. Sie bietet eine fundierte Abklärung verschiedener Angststörungen sowie eine individuell abgestimmte Behandlung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Im Zentrum steht die kognitive Verhaltenstherapie als wirksamste Behandlungsform, häufig ergänzt durch eine medikamentöse Therapie. Ziel ist es, Ängste zu reduzieren, den Umgang mit belastenden Gedanken und Gefühlen zu verbessern und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern.

Behandlung wo und wie

Sprechstunde für Angst- und Zwangsstörungen

In der Sprechstunde für Angst- und Zwangsstörungen werden folgende Störungen abgeklärt:

  • Panikattacken (anfallsartige Angst)
  • Agoraphobie (Platzangst, Angst sich von zu Hause zu entfernen)
  • Soziale Ängste (Angst im Mittelpunkt zu stehen)
  • Spezifische Ängste (Angst vor Spinnen, Schlangen, Angst vor Krankheiten, Höhenangst, Prüfungsangst etc.)
  • Generalisierte Angststörungen (starke, dauernde Ängste und Sorgen)
  • Zwangsstörungen mit Zwangshandlungen und/oder Zwangsgedanken

Behandlungsangebot

In der Sprechstunde werden die oben erwähnten Störungen behandelt oder es wird bei der Suche nach geeigneten Therapeutinnen und Therapeuten geholfen.

Behandlungsteam

  • Oberärztinnen und Oberärzte,
  • Assistenzärztinnen und Assistenzärzte
  • Psychologinnen und Psychologen
  • Sozialdienst

Häufige Fragen

Aufgrund der Studienergebnisse gilt bei Angst- und Zwangsstörungen heute die kognitive Verhaltenstherapie als Psychotherapie erster Wahl. Bei diesem Angebot wird die Psychotherapie häufig in Kombination mit einer medikamentösen Behandlung durchgeführt.

Therapieunterstützende Angebote

Die therapieunterstützenden Angebote sind vielfältig und werden individuell auf die Bedürfnisse und Ziele der Patientinnen und Patienten abgestimmt. Sie sind ein zentraler Bestandteil der Behandlung und ergänzen die medizinische und psychotherapeutische Versorgung. 

Zum Einsatz kommen unterschiedliche Angebote wie Psychotherapie, Ergo-, Kunst- und Musiktherapie, Körper- und Physiotherapie, tiergestützte Therapie, sowie sozialarbeiterische Beratung und Ernährungsberatung. Diese Angebote können einzeln oder in Kombination, im Einzel- oder Gruppensetting und je nach Behandlungsform ambulant, tagesstationär oder stationär stattfinden.

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