Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen Bern – FETZ
Sie haben diese Website möglicherweise gefunden, weil Sie bei sich selbst oder bei einer Ihnen nahestehenden Person Veränderungen im Fühlen, Denken oder Verhalten festgestellt haben, die Sie verunsichern.
Solche Veränderungen können Anzeichen einer beginnenden psychischen Störung sein. Unser Ziel ist es, diese möglichst früh abzuklären, um Sie und Ihre Angehörigen beraten zu können.
Informationen zur Kontaktaufnahme
Sie können per Kontaktformular, E-Mail oder telefonisch Kontakt mit uns aufnehmen und nähere Informationen zu unserem Angebot einholen.
Wir werden uns so rasch wie möglich bei Ihnen melden, gewöhnlich innerhalb von zwei Arbeitstagen.
Verhalten bei Notfällen
Sollte Ihr Anliegen keinen Aufschub erlauben, wenden Sie sich bitte an den psychiatrischen Notfall der UPZ unter der Telefonnummer 058 630 88 11 (24 Stunden, 365 Tage im Jahr).
Jugendliche unter 18 Jahre können sich im Notfall an das kinder- und jugendpsychiatrische Notfallzentrum wenden unter der Telefonnummer 058 630 88 44 (24 Stunden, 365 Tage im Jahr).
Erstkontakt
Der Erstkontakt findet im Rahmen der offenen Sprechstunde statt. Kinder, Jugendliche und/oder ihre Eltern sowie junge Erwachsene können sich wöchentlich dienstags zwischen 09:00 und 11:00 Uhr im Rahmen der offenen Sprechstunde vorstellen. Eine telefonische Voranmeldung über das Sekretariat (058 630 70 46) ist erwünscht, wird jedoch nicht vorausgesetzt.
Da die offene Sprechstunde eine Art Wegweiser-Funktion hat, ist die Dauer des Erstkontaktes auf ca. 30 Minuten begrenzt. Im Rahmen der offenen Sprechstunde wird entschieden, ob eine weitere Diagnostik im FETZ erfolgen sollte oder ob eine direkte Weiterverweisung an niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, psychotherapeutische Ambulatorien oder Erziehungs- oder Suchtberatungsstellen sinnvoller erscheint.
Kontakt
Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen Bern (FETZ Bern)
Hallerstrasse 10
3012 Bern
058 630 70 46
fetz@upz-bern.ch
Offene Sprechstunden
Dienstagmorgen
09:00 - 11:00 Uhr
telefonische Anmeldung über das Sekrektariat
(T 058 630 70 46) oder per Email an fetz@upz-bern.ch ist erwünscht
«Wenn ich Radio höre, drängt sich bei mir häufig der Gedanke auf, dass mir eine gewisse Botschaft übermittelt werden soll, obwohl ich eigentlich weiss, dass das Quatsch ist.»
F.Z.,
Bankangestellter, 30 Jahre
Leitungspersonen
Interdisziplinäre Bereichsleitung
Wissenschaftliche Leitung
Mehr über das FETZ Bern
Das FETZ Bern ist das Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen in Bern
Psychische Störungen entstehen meist nicht plötzlich. Eine jahrelange Entwicklung kann vorausgehen, in der bereits Veränderungen im Fühlen, Denken und Verhalten auftreten. Um psychische Störungen und ihre möglichen Folgen erfolgreich bewältigen zu können, ist deshalb eine möglichst frühe Erkennung und Behandlung wichtig.
Dies gilt in besonderem Masse für Psychosen, für die eine solche Früherkennung von Risikoanzeichen und Symptomen einer beginnenden Störung inzwischen in entsprechend spezialisierten Zentren mit gutem Erfolg durchgeführt wird.
Dank der Kooperation der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der UPZ und der Universitätsklinik für Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie der UPZ sowie der Soteria Bern ist ein solches Angebot im Kanton Bern möglich.
Weitere Informationen
Zielgruppen
Das Angebot des FETZ Bern richtet sich an Personen zwischen 8 und 40 Jahren. Für weitere Anhaltspunkte und um zu entscheiden, ob unser Angebot für Sie richtig sein könnte, wählen Sie eine der folgenden drei Möglichkeiten
- Hast du das Gefühl, etwas stimme nicht mit dir? Fühlst du dich beobachtet oder verfolgt?
- Hast du eigenartige Veränderungen in deiner Wahrnehmung bemerkt?
- Hast du ohne ersichtlichen Grund Mühe, dich zu konzentrieren?
- Beziehst du häufig Dinge, die um dich herum passieren, auf dich, obwohl es doch eigentlich unwahrscheinlich ist, dass Du gemeint bist?
- Hast du wirre Gedanken?
- Hast du in letzter Zeit Ideen, die für andere nur schwer nachvollziehbar sind?
- Konsumierst du regelmässig Cannabis?
- Gehst du kaum mehr aus dem Haus?
- Hast du zunehmend das Gefühl, anderen nicht mehr trauen zu können?
- Ist alles einfach nicht mehr so wie früher?
Treffen mehrere Punkte auf dich zu? Dann nimm mit uns Kontakt auf. Solch ein Erleben kann vorübergehend sein, es kann aber auch am Anfang einer psychischen Störung stehen. Psychische Störungen sind behandelbar. Um ungünstige Verläufe zu vermeiden, ist es wichtig, diese frühzeitig zu erkennen.
Haben Sie das Gefühl, etwas stimme nicht mit Ihnen?
- Haben Sie ohne ersichtlichen Grund Mühe, sich zu konzentrieren?
- Haben Sie eigenartige Veränderungen in Ihrer Wahrnehmung bemerkt?
- Haben Sie wirre Gedanken?
- Haben Sie in letzter Zeit Ideen, die für andere nur schwer nachvollziehbar sind?
- Beziehen Sie häufig Dinge, die um Sie herum passieren, auf sich, obwohl es doch eigentlich unwahrscheinlich ist, dass Sie gemeint sind?
- Gehen Sie kaum mehr aus dem Haus?
- Fühlen Sie sich beobachtet oder verfolgt?
- Haben Sie zunehmend das Gefühl, anderen nicht mehr trauen zu können?
- Konsumieren Sie regelmässig Cannabis?
- Ist alles einfach nicht mehr so wie früher?
Treffen mehrere Punkte auf Sie zu? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Solch ein Erleben kann vorübergehend sein, es kann aber auch am Anfang einer psychischen Störung stehen. Psychische Störungen sind behandelbar. Um ungünstige Verläufe zu vermeiden, ist es wichtig, diese frühzeitig zu erkennen.
Haben Sie das Gefühl, etwas stimme mit einer Ihnen nahestehenden Person nicht?
- Hat die betreffende Person ohne ersichtlichen Grund Mühe, sich zu konzentrieren?
- Berichtet die betreffende Person über eigenartige Veränderungen in der Wahrnehmung?
- Hat sich der Gedanken- / Redefluss der betreffenden Person verändert (umständlich, blockiert, abschweifend)?
- Hat die betreffende Person in letzter Zeit für andere nur schwer nachvollziehbare Ideen?
- Bezieht die betreffende Person häufig Dinge, die um sie herum passieren, auf sich, obwohl es doch eigentlich unwahrscheinlich ist, dass sie gemeint ist?
- Geht die betreffende Person kaum mehr ausser Haus?
- Fühlt sich die betreffende Person beobachtet oder verfolgt?
- Ist die betreffende Person generell misstrauisch geworden?
- Konsumiert die betreffende Person regelmässig Cannabis?
- Ist die betreffende Person einfach nicht mehr so wie früher?
Treffen mehrere Punkte zu? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Solch ein Erleben kann vorübergehend sein, es kann aber auch an Anfang einer psychischen Störung stehen. Psychische Störungen sind behandelbar. Um ungünstige Verläufe zu vermeiden, ist es wichtig, diese frühzeitig zu erkennen.
Angebot
Die Früherkennung von psychischen Störungen wie auch die Feststellung eines erhöhten Erkrankungsrisikos erfordern eine ausführliche, spezialisierte Diagnostik. Hier kann das Team des FETZ Bern auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen. Falls unsere Diagnostik entsprechende Hinweise gibt, beraten wir Sie bzw. Ihren zuweisenden Therapeuten oder Ihre Therapeutin anschliessend gerne hinsichtlich geeigneter Behandlungsangebote und -strategien. Die Kosten für unsere Leistungen werden von der Grundversicherung der Krankenkassen übernommen. In Einzelfällen können davon abweichende Finanzierungsmodelle besprochen werden.
Weiterführende Links
Schweiz
- Soteria Bern
- Basler Projekt zur Früherkennung von Psychosen (fepsy)
- Früherkennung von Psychosen und Persönlichkeitsstörungen (ipw Winterthur)
- Frühe Psychosen (Psychiatrische Dienste Thurgau)
International
- Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ) Köln
- psychenet - Netz psychische Gesundheit Hamburg
- Recognition & Prevention Program (RAP), New York
- IEPA Early Intervention in Mental Health
- SIRS