News aus der Forschung

Integrating neurobiological markers to prospectively predict adolescent non-suicidal self-injury and suicide attempts – a machine learning approach

Corinna Reichl, Erik Fink, Luisa von den Driesch, Stefan Lerch, Julian Koenig, Thomas Berger & Michael Kaess

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Die Rolle der Erziehung bei der Milderung der Auswirkungen von belastenden Kindheitserfahrungen auf die psychische Gesundheit: Ergebnisse einer bevölkerungsbasierten Stichprobe.

Belastende Erfahrungen in der Kindheit können die psychische Gesundheit stark beeinträchtigen, aber es ist noch unklar, wie das Verhalten von Eltern diese Folgen abschwächen oder verstärken kann.

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Keine Hinweise auf veränderte Gehirnstruktur bei beeinträchtigten Persönlichkeitsfunktionen im Jugendalter.

Persönlichkeitsstörungen äussern sich in Beeinträchtigungen von Persönlichkeitsfunktionen, wie Schwierigkeiten im Selbstbild, der Selbststeuerung sowie im Umgang mit anderen Menschen (z. B. Empathie und Nähe).

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Familiäre Kommunikation im Fokus: Wie elterliche Emotionen suizidale Gedanken bei Jugendlichen beeinflussen können.

Suizidale Gedanken im Jugendalter stehen häufig im Zusammenhang mit zwischenmenschlichen Erfahrungen – insbesondere im familiären Kontext.

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Wirksame Behandlung statt Stigma: Warum eine Borderline-Persönlichkeitsstörung bei Jugendlichen nicht mit wiederholten Suizidversuchen einhergehen muss.

Jugendliche mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung gelten oft als besonders gefährdet für wiederholte Suizidversuche, doch dafür gab es bisher überraschend wenig klare wissenschaftliche Belege.

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In der Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen wird die psychische Gesundheit durch den Fokus auf die körperlichen Symptome häufig unzureichend berücksichtigt.

In Zusammenarbeit mit dem Inselspital sowie fünf weiteren Schweizer Zentren (Aarau, Basel, Genf, St. Gallen, Zürich) wurde in dieser Studie erstmals die psychische Gesundheit von Menschen mit Hämophilie (Bluterkrankheit) systematisch untersucht.

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Zusammenhang zwischen der Beziehungsqualität zu Eltern und Peers mit der Schwere der Erkrankung bei Jugendlichen mit Anorexie

Unsere Studie zeigt, dass Patient*innen mit Anorexie in stationärer Behandlung ihre Beziehungen zu ihren Eltern positiver einschätzen als Patient*innen mit anderen psychischen Störungen, insbesondere in Bezug auf die Beziehung zum Vater.

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Persönlichkeitsprobleme bei Jugendlichen sind veränderbar

Persönlichkeitsstörungen beginnen oft schon im Jugendalter und können die Entwicklung junger Menschen stark beeinträchtigen. Deshalb ist Früherkennung und -behandlung von Persönlichkeitsstörungen wichtig.

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Kann man Suizidversuche bei Jugendlichen mit selbstverletzendem Verhalten durch Biomarkern vorhersagen?

Suizidversuche treten bei Jugendlichen mit nichtsuizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSSV) häufig auf und stellen ein ernstes Risiko dar.

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Wie wirkt sich die Dauer bis zur Inanspruchnahme von professioneller Hilfe auf den Verlauf von Suizidgedanken, nicht-suizidalem selbstverletzenden Verhalten (NSSV) und Suizidversuchen bei Jugendlichen aus?

In einer Studie mit 285 jugendlichen Patient:innen (Durchschnittsalter 15 Jahre) wurde untersucht, ob ein längerer Zeitraum zwischen Symptombeginn von Suizidgedanken, NSSV bzw. Suizidversuchen und erstmaligem Aufsuchen von professioneller Hilfe den weiteren Symptomverlauf beeinflusst.

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Zusammenhang zwischen nichtsuizidalem selbstverletzendem und suizidalem Verhalten im Jugendalter

Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) kommt bei Jugendlichen häufig vor und kann das Risiko für spätere Suizidversuche (SV) erhöhen.

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Wie hängen Psychose-Hochrisikosymptome und Alltagsstress zusammen? Hinweise auf eine einseitige Beziehung

In einer Studie mit 79 Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Durchschnittsalter 19 Jahre) wurde untersucht, wie direkt im Alltag gemessene klinische Hochrisikosymptome für Psychosen (CHR-P) und das Stresserleben zusammenhängen.

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Stresshormone bei Computerspielsucht

Wenn Gamen zur Stressreduktion verwendet wird, kann dies zur Entstehung von Computerspielsucht beitragen.

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Persönlichkeitseigenschaften, Denkweisen und frühe Warnzeichen psychischer Belastung: Wie hängen sie zusammen?

Dysfunktionale Persönlichkeitsaspekte und Denkweisen können die psychische Gesundheit belasten.

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Neue Erkenntnisse zu psychosebezogenen Risikozuständen aus dem Kanton Bern

In einer Stichprobe aus der Berner Allgemeinbevölkerung (N=829, Alter 16–40 Jahre) wurden drei Risikoprofile für Psychosen identifiziert und über drei Jahre hinweg untersucht:

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Nur ein Bruchteil der Jugendlichen mit psychischen Problemen erhält professionelle Hilfe

In einer schulbasierten Studie mit über 9500 Jugendlichen (12–25 Jahre) zeigte sich, dass 16,9 % unter relevanten psychischen Problemen litten, aber nur 25,6 % professionelle Hilfe in Anspruch nahmen.

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Heterogenität im klinischen Hochrisikostatus für Psychosen: Neue Einblicke und Impulse für gezielte Interventionen

Der klinische Hochrisikostatus (Clinical High-Risk State) für Psychosen weist eine beträchtliche Heterogenität in Bezug auf das klinische Bild auf, was KlinikerInnen und Forschende gleichermassen vor Herausforderungen stellt.

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Beeinträchtige Persönlichkeitsfunktionen bei Jugendlichen mit Anorexie

Es wurden Persönlichkeitsfunktionen (wie z.B. Identität und Empathie) bei Patientinnen mit und ohne Anorexie verglichen sowie dessen Zusammenhang zum Schweregrad ihrer Krankheit.

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Neues Modell zur Erfassung von Persönlichkeitsstörungen

Das neue Modell zur Erfassung von Persönlichkeitsstörungen, welches vor einigen Jahren entwickelt wurde, erfasst Beeinträchtigungen in sogenannten Persönlichkeitsfunktionen, d.h. zum Beispiel der Selbststeuerungsfähigkeit einer Person.

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Abnahme depressiver Symptome hängt mit Zunahme von Beta-Endorphinen zusammen

Beta-Endorphine sind Hormone, die bei Schmerz ausgeschüttet werden. Homöostase Modelle nehmen an, dass Menschen sich u.a. selbst verletzen, um einer verringerten Konzentration von Beta-Endorphinen entgegenzuwirken.

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Unterschiedliche Profile beeinträchtigter Persönlichkeitsfunktionen

Die Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen unterliegt derzeit einem großen Wandel.

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Evaluation des gestuften Behandlungsansatzes in AtR!Sk

In unserer Studie evaluierten wir einen gestuften Behandlungsansatz, der derzeit im Ambulatorium für Risikoverhalten und Selbstschädigung (AtR!Sk) in Bern angewendet wird.

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Belastende Kindheitserlebnisse und die Ausschüttung des Stresshormons Kortisol beeinflussen den 2-Jahres-Verlauf von nicht-suizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSSV)

Bisherige Studien belegen eine generelle Abnahme von NSSV bei Jugendlichen über die Zeit. Bislang wissen wir jedoch noch wenig darüber, warum manche Jugendlichen besser von unseren Therapien profitieren als andere.

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Mobbing ist assoziiert mit Persönlichkeitspathologie

Da Beziehungen zu Gleichaltrigen im Jugendalter zunehmend an Bedeutung gewinnen, haben wir den Zusammenhang zwischen Mobbing-Erfahrungen während der letzten drei Monate und Beeinträchtigungen in den Persönlichkeitsfunktionen gemäß des Alternativen Modells für Persönlichkeitsstörungen im DSM-5 (AMPD) bei hilfesuchenden Jugendlichen (N = 493) untersucht.

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Positive psychotische Symptome als Marker für den klinischen Schweregrad in einer transdiagnostischen Stichprobe jugendlicher Patient:innen

In unserer Studie haben wir den Zusammenhang zwischen positiven psychotischen Symptomen (z. B. Stimmenhören oder das Gefühl, ständig unter Beobachtung zu sein) und der Schwere von psychischen Störungen bei über 506 jugendlichen Patient:innen untersucht.

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Schmerzsensitivität als Marker für selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

Die Schmerzsensitivität ist bei Personen, die sich selbst verletzen, reduziert, d.h. sie sind weniger schmerzempfindlich und weisen eine höhere Schmerzschwelle sowie Schmerztoleranz auf.

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Early intervention for borderline personality disorder: young people as young as 12 benefit

Psychotherapeutische Behandlung hat sich als wirksam zur Behandlung von Jugendlichen mit Symptomen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) erwiesen.

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Riskantes und Selbst verletzendes Verhalten als Anzeichen für die Borderline Persönlichkeitsstörung bei Jugendlichen

«In unserer Studie konnten wir nachweisen, dass das gleichzeitige Auftreten von riskanten Verhaltensweisen (z. B. riskanter Alkohol- oder Drogenkonsum oder riskantes Sexualverhalten) und (nicht-suizidales und suizidales) selbst verletzendes Verhalten bei Jugendlichen ein Anzeichen für eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist.

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Selbstwert, Kontrollüberzeugungen und Stressbewältigung: deren Einfluss auf die psychische Gesundheit und wie sie mit Risikosymptomen zusammenhängen

Selbstwert, die Überzeugung, das eigene Leben kontrollieren zu können („Kontrollüberzeugung“), und Strategien im Umgang mit Stress sind zentral für die psychische Gesundheit.

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Wie hängen Erfahrungen im frühen Jugendalter mit dem Umgang mit neuartigem Stress im jungen Erwachsenenalter zusammen?

Die Art und Weise, wie Menschen mit Stress umgehen, spielt eine wesentliche Rolle für ihre Gesundheit.

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Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten kann mit einer Kurzzeittherapie nachhaltig reduziert werden

In einer früheren Studie haben wir gezeigt, dass eine spezialisierte Kurzzeittherapie (Cutting-Down Programm) zu einer vergleichbaren Abnahme von nichtsuizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSSV) führt wie eine übliche Behandlung, dafür aber weniger Therapiesitzungen nötig sind und eine schnellere Verbesserung eintritt.

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Keine epigenetischen Veränderungen bei Jugendlichen mit selbstverletzendem Verhalten

Erfahrungen in unserem Leben können zu chemischen – sogenannten epigenetischen – Veränderungen an unseren Genen führen.

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Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten zeigen charakteristische Verbindungen zwischen spezifischen Gehirnarealen

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) ist im Jugendalter weit verbreitet und häufig mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation verbunden.

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Hängt der Schweregrad von Persönlichkeitsstörungen mit Veränderungen der Herzratenvariabilität zusammen?

Ein neues diagnostisches Konzept schlägt vor, Persönlichkeitsstörungen basierend auf dem Schweregrad von Beeinträchtigungen in Persönlichkeitsfunktionen zu erfassen.

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Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) ist im Jugendalter verbreitet und nimmt über die Zeit hinweg häufig ab.

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Ambulant oder stationär? Verbesserung ist möglich in beiden Settings

Bei Jugendlichen mit Symptomen der Borderline-Persönlichkeitsstörung ist die störungsspezifische Psychotherapie die Behandlungsmethode erster Wahl.

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Ines Mürner-Lavanchy erhält SNF-Projektstipendium

Dr. Ines Mürner-Lavanchy erhält vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) die finanzielle Förderung eines Forschungsprojekts zur multimodalen Untersuchung von Irritabilität bei Kindern; einem transdiagnostischen frühen Anzeichen der Entwicklung von Psychopathologie.

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Annekatrin Steinhoff erhält SNF Starting Grant

Dr. Annekatrin Steinhoff erhält vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) einen Starting Grant (~ CHF 1.8 mio).

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