Event Launch: Technologie-vermittelte Gewalt
Technologische Entwicklungen haben einen zunehmend grossen und weitreichenden gesellschaftlichen Einfluss. Trotz ihrer potenziellen Bedeutung für die öffentliche Gesundheit liegen bislang nur begrenzte bevölkerungsbezogene Daten zum Bewusstsein für technologie-vermittelte Gewalt, zu Viktimisierungserfahrungen sowie zur Erstellung beziehungsweise Verbreitung entsprechender Inhalte vor.
Daher suchen wir Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen (z. B. Psychologie, Psychiatrie, Soziologie, Rechtswissenschaften, Kriminologie, IT und Ethik), die zu den Themen «Technology-Facilitated Abuse (TFA)», «Technology-Facilitated Coercive Control» und «Image-Based Sexual Abuse (IBSA)» forschen.
Ziel ist es, ein interdisziplinäres Team mit vielfältigen Expertisen zusammenzustellen, um aktuelle Entwicklungen und Definitionen zu erfassen und gemeinsam weitere Projekte zu initiieren.
Als Auftakt planen wir im 1. Quartal 2027 einen Event, an dem die aktuelle Forschung zum Thema vorgestellt, der wissenschaftliche Austausch gefördert und eine Roadmap inklusive Glossar erarbeitet werden soll.
Bei Interesse an einer Teilnahme am Event bitten wir Sie, sich bis Ende Oktober 2026 unter email hidden; JavaScript is required zu melden.
Projektverantwortliche: Laura Oetzel und Juliane Kahl
Leitung: Prof. Kristina Adorjan