Multimodal assessment of social emotions (MulSE)
Fast alle kennen das Gefühl, sich zu fragen, wie man auf andere wirkt. Wird diese Sorge sehr stark und dauerhaft, kann daraus eine soziale Angst entstehen. Verlegenheit – das Gefühl, dass einem etwas peinlich ist – beruht auf derselben Sorge um das eigene Bild in den Augen anderer und lässt sich im Labor gut und sicher untersuchen.
In unserer Studie MulSE untersuchen wir, wie sich Verlegenheit gleichzeitig im ganzen Körper zeigt: in der Stimme, im Gesicht und im Blick, im Herzschlag und in der Hirnaktivität. Frühere Arbeiten haben sich vor allem auf die Stimme konzentriert. Nun wollen wir herausfinden, ob das Zusammenspiel all dieser Signale ein klareres Bild sozialer Emotionen ergibt – und langfristig dazu beitragen kann, Angststörungen besser zu erkennen.
Verantwortliche Personen
Leitung: Yosuke Morishima
Team: Zoë Maria Böniger, Rens Leonard Geldof, Julia Bohnenblust