Angehörigengruppe «Psychose»
Psychosen stellen eine erhebliche emotionale Belastung dar – nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für ihr soziales Umfeld. Angehörige leiden oft unter der Situation und sind verunsichert. Was genau ist eine Psychose? Wie gehe ich als angehörige Person mit Hilflosigkeit, Ärger, Scham- und Schuldgefühlen um? Hemmen solche Gefühle meine sozialen Kontakte?
Wir bearbeiten folgende Themen:
- Gefühle wie Schuld, Scham, Wut, Arger oder Hilflosigkeit
- Gängige Vorurteile erkennen und sich davon lösen lernen
- Wissen über Psychosen (Psychoedukation)
- Handlungspläne (Frühwarnzeichen, Krisenplan, Selbstfürsorge-Management etc.)
Ziele
Wir möchten Sie als Angehörige in Ihrer Situation unterstützen, gemeinsam neue Wege finden und umsetzbare Lösungen entwickeln. Die Gruppe soll Sie befähigen, eine gesunde Balance zwischen Engagement und nötiger Abgrenzung zu finden. Zudem ist es wissenschaftlich erwiesen, dass der Einbezug der Angehörigen das Psychose-Rückfallrisiko reduzieren kann An wen richtet sich die Gruppe? Die Gruppe eignet sich für alle Angehörigen, die mit der betroffenen Person in Kontakt stehen (Familienangehörige, Freund*innen sowie weitere nahe Bezugspersonen). Ein Einstieg in die Gruppe ist jederzeit möglich.
Ort
Universitätsklinik für Psychiatrie und iPsychotherapie Bern
Alte Klinik
Raum AK S2 03 «Glauser» (zweiter Stock)
Bolligenstrasse 111
3000 Bern 60
Kosten
Die Teilnahme ist kostenlos.
Ansprechpersonen
PD Dr. Daniel Müller, Fachpsychologe Dipl.-Psych. Regine Hungerbühler,
Fachpsychologin
Marion Zaugg, Fachverantwortliche Pflege
Termine
Di, 18. August 2026, 18:15 Uhr bis 20:15 Uhr
Di, 15. September 2026, 18:15 Uhr bis 20:15 Uhr
Di, 20. Oktober 2026, 18:15 Uhr bis 20:15 Uhr
Di, 17. November 2026, 18:15 Uhr bis 20:15 Uhr
Mehr Informationen
Anmeldung
Bitte melden Sie sich für die Treffen an. Es wäre schön, wenn Sie sich Zeit für alle Abende nehmen, da die Abende aufeinander aufbauen.